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Zähler seit 23.03.2009

Biologie und Kunst


Die Kooperation erfolgte mit der Studienseminargruppe des Bielefelder Kunstprofessors Prof. Peter Sommer und der Biologiedidaktik. In einem eintägigen Workshop beschäftigten sich die KünstlerInnen mit dem Thema Mikroskopie. Dabei wurde in einer 2-stündigen Einleitung in die Technik des Mikroskopierens eingeführt und die biologischen Sachverhalte erläutert. Anschließend bestand die Möglichkeit zum freien Mikroskopieren, Fotografieren und zum Skizzieren erster Ideenentwürfe. Nach einem halben Jahr Schaffenszeit im Atelier werden die Ergebnisse nun in der Ausstellung Biologie und Kunst präsentiert. LehrerInnen sollen damit zur fächerübergreifenden Arbeit mit SchülerInnen angeregt werden. Die Abteilung Biologiedidaktik dankt allen Beteidigten für die gute Zusammenarbeit und Herrn Prof. Sommer für die künstlerische Leitung.


Ausstellungszeiten:

Stendal: Sommer 2012
VHS Gütersloh: 13.02.2012 bis 13.4.2012
Lemgo, alte Abtei: 14.05.2011 bis 22.07.2011
Bielefeld: 21.06.2010 - 14.07.2010


virtueller Rundgang durch die Ausstellung

Podcast:
Eröffnungsrede des Dekans
der Fakultät für Biologie Prof. Dr. Fritz Trillmich

Radiomitschnitt:
Interview mit Veranstalterin
und Projektleiterin Dr. Wiebke Homann

Flyer als PDF

Poster der Ausstellung als PDF
Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper, Pflanzen und Tieren in ihrem Reich der Formen und Strukturen kann auch zu einem besseren Verständnis für Natur und Biologie führen. Biologie und Kunst haben gleiche Ausgangspunkte: Interesse an der Natur, Freude an der Beobachtung und Bewunderung ihrer Schönheit und Eleganz. Natur wird somit selbst zum Kunststück. Kunst schult das Auge im Hinblick auf biologische Formen, Besonderheiten können besser herausgestellt werden.

Dies ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung innovativer fächerübergreifender Lehr-Lern-Szenarien auf Basis der multiperspektivischen Wissenspräsentation. Die umfassende Evaluation dieses interessanten didaktischen Ansatzes soll neue Erkenntnisse über Lernwege und Verständnis komplexer biologischer Zusammenhänge bei SchülerInnen liefern. Durch empirische Studien, insbesondere in der Sekundarstufe I, soll der neue Weg des explorativen und selbstgesteuerten Wissenserwerbs evaluiert werden. Kurz gefasst geht es dabei darum, eine gegebene Fragestellung/ ein Problem oder auch ein Objekt aus den verschiedensten Sichtweisen zu erforschen. Dabei sollen Alltagserfahrungen mit dem Objekt, künstlerische Umsetzung, wissenschaftliche Analyse und Ich–Erfahrungen [möglichst frei] selbstständig zusammengetragen werden. (Man kann nur künstlerisch umsetzen, was umfassend verstanden wurde.)

Was hat Kunst mit Biologie zu tun? oder Was hat Biologie mit Kunst zu tun?
Beantworten Sie sich die Frage selbst, indem Sie die virtuelle Ausstellung „Biologie und Kunst“ besuchen. Sie erwarten Werke von 15 ehemaligen Studierenden des Fachbereiches Kunst, welche diese beiden Fachbereiche auf faszinierende Weise verbinden. An einigen Stellen sollten Sie genauer hinschauen um die verschiedenen Präparate zu entdecken. Die ausgestellten Werke sind vielseitig, sie gewähren einen Einblick in den Mikrokosmos unter Verwendung der Mikroskopietechnik. Nachdem die Künstlerinnen und Künstler verschiedenste Präparate unter dem Mikroskop betrachteten und das Sichtbare aufgezeichnet hatten, setzten Sie das Gesehene mit einem „anderen Blick“ künstlerisch um. Es werden der Biologie dadurch neue Zugangsweisen entgegengebracht.

Beim Thema „Biolobie und Kunst“ geht es dabei nicht um eine naturgetreue Abbildung, wie sie heute mit Hilfe der Mikrofotografie leicht zu erreichen wäre, sondern um die künstlerisch-ästhetische Aufbereitung und Umsetzung von Eindrücken aus der Welt des Mikrokosmos.